A PCRE internal error occured. This might be caused by a faulty plugin

====== Der Raspberry Pi als Heimserver ====== Der [[http://www.raspberrypi.org/|Raspberry Pi]] soll so eingerichtet werden, dass man von Außerhalb verschlüsselt per [[netzwerk:fernzugriff|ssh]] darauf zugreifen kann. Dadurch kann man auf Dateien zugreifen, die entweder auf der SD-Karte des //Raspberry Pi// liegen oder auf einer angeschlossenen Festplatte oder auf einer Netzwerkfreigabe irgendwo im Netz zu Hause. Der Pi übernimmt somit die Aufgabe eines [[wp>Network_Attached_Storage|NAS]]-Servers. Die Abbildung unten zeigt das Ergebnis schematisch.\\ Des Weiteren soll eine automatische Synchronisation per [[uu>rsync]] von einer gemountet Festplatte auf einen Rechner im Internet eingerichtet werden. {{ :raspberrypi:raspberry_ssh.png?600 |Raspberry Pi als ssh Server}} ===== Vorbereitungen ===== ==== Rechnernamen ändern ==== Mit <code terminal> sudo nano /etc/hostname </code> die Datei ///etc/hostname// öffnen, den neuen Namen eingeben und mit //STRG+O// speichern.\\ Die Datei ///etc/hosts// mit <code terminal> sudo nano /etc/hosts </code> öffnen und den alten Rechnernamen (standardmäßig //raspberrypi//) durch den Neuen ersetzten und ebenfalls speichern. Danach mit <code terminal> sudo hostname -F /etc/hostname </code> den neuen Rechnernamen aktivieren.((Um im Terminal den richtigen Namen angezeigt zu bekommen, muss man sich einmal ausloggen und wieder einloggen.))\\ Danach müsste der Befehl <code terminal> hostname </code> der neue Name anzeigen. ==== Passwort ändern ==== Um das Passwort des Standard-Benutzers //pi// zu ändern, gibt man auf der Konsole <code terminal> sudo passwd pi </code> ein. Danach wird man aufgefordert das neue Passwort einzugeben.\\ Wie man auch den Benutzernamen ändert, wird auf [[http://jankarres.de/2013/09/raspberry-pi-standard-benutzername-pi-aendern/|dieser]] Seite erklärt. ==== Desktop deaktivieren ==== Den Desktop wird man wahrscheinlich nicht brauchen, und um Ressourcen zu sparen, sollte man in deaktivieren. Über den Befehl <code terminal> sudo raspi-config </code> gelangt man in das Konfigurationsmenü. Unter Punkt 3 //Enable Boot to Desktop// kann man den automatischen Start des Desktops deaktivieren. Wer den Desktop vollständig entfernen möchte, findet [[http://blog.christian-stankowic.de/?p=4881&lang=en|hier]] eine Anleitung. ===== Portweiterleitung einrichten ===== {{ :raspberrypi:portmapping.png?600|Portweiterleitung auf einer EasyBox 802 einrichten}}Damit eine Anfrage aus dem Internet auf einen Port des Routers automatisch an den Raspberry Pi weitergeleitet wird, muss man eine [[uu>Portweiterleitung]] einrichten. Diese ist von Router zu Router unterschiedlich. Die Abbildung rechts zeigt die Einstellung in einer EasyBox 802 (vodafon). Man findet die Seite über //Daten -> NAT -> Portmapping//: Hier wird aus Sicherheitsgründen Port 22222 als öffentlicher Port angegeben und nicht der Standardport 22. Dann kann man unter Angabe des Ports und der öffentlichen IP (im Beispiel unten 63.84.125.23) von jedem Rechner im Internet auf den Raspberry Pi zugreifen. Auf einem Linuxrechner geht das mit: <code terminal> ssh pi@63.84.125.23 -p22222 </code> Unter Windows kann man z. B. [[http://www.putty.org/|PuTTY]] verwenden. Man kann unter Linux auch über die grafische Oberfläche via ssh auf einen Rechner zugreifen. Somit kann man dann Dateien einfach hin und her schieben. Im [[uu>Nautilus-Dateimanager]] (Ubuntu) wechselt man mit STRG+L in die Direkteingabe und gibt ssh pi@63.84.125.23:22222 ein. Unter Windows gibt es mit [[http://winscp.net/eng/docs/lang:de|winscp]] ebenfalls eine grafische Oberfläche. ==== Öffentliche IP herausfinden ==== Die öffentliche IP-Adresse seines Routers wird meistens auf der Startseite der Routerkonfiguration angezeigt. Man kann sie aber auch über die Internetseite http://www.monip.org herausfinden. Hat man den textbasierten Browser //w3m// auf dem raspberry installiert kann man die IP-Adresse auch mit dem Befehl <code terminal> w3m -dump http://www.monip.org/ | awk -F': ' '/IP/ { print $2 }' </code> herausfinden((Dieser Code stammt von http://netz10.de/2010/03/18/ip_per_shellscript/)). Es muss angemerkt werden, dass sich die öffentliche IP-Adresse von Zeit zu Zeit ändert, man muss also regelmäßig die öffentliche IP-Adresse nachschauen. Diesen Nachteil kann man mit Hilfe vom [[uu>DDNS-Clients|dynamischen DNS]] umgehen, dies wird [[http://projects.lb-home.de/2012/07/dynamisches-dns-einrichten/|hier]] erklärt. ===== Speicher einbinden ===== ==== USB-Festplatten ==== Meistens reicht die SD-Karte des Raspberry Pi nicht aus, wenn man diesen als Backupserver betreiben möchte. Die einfachste Möglichkeit ist ein Anschluss einer USB-Festplatte. Wie man diese einbindet, wird in den Artikeln * http://jankarres.de/2013/01/raspberry-pi-usb-stick-und-usb-festplatte-einbinden/ und * http://www.xbmcnerds.com/index.php?page=Thread&threadID=24896 beschrieben. Will man diesen Speicherplatz wieder freigeben, so nutzt man entweder [[uu>Samba]] damit Windowsclients darauf zugreifen können, oder [[uu>NFS]]((Es sein noch angemerkt, dass man auf dem Raspberry Pi den Dienst //rpcbind// starten muss, damit NFS läuft. Dies geht mit <code terminal>sudo service rpcbind start</code>)), damit Linuxclients darauf zugreifen oder [[uu>netatalk]] damit MAC-Clients darauf zugreifen können. Wie man diese Dienste einrichtet, ist [[http://www.welzels.de/blog/projekte/raspberry-pi/low-budget-nas-mit-einem-raspberry-pi/pi-nas-datei-server-und-zubehor/|auf dieser Seite]] ausführlich erklärt. ==== Freigaben von anderen Rechnern im lokalen Netzwerk einbinden ==== Zunächst muss man auf einem anderen Rechner eine Freigabe machen. Unter Linux nutzt man dazu üblicherweise [[uu>NFS]], unter Windows die [[http://windows.microsoft.com/de-de/windows-vista/file-sharing-essentials|eingebaute Funktionalität]], ebenso auf einem [[http://support.apple.com/kb/ht1549?viewlocale=de_de|MAC]]. Auf dem Raspberry Pi kann man diese Freigaben nun einbinden. Am Besten nutzt man dazu [[uu>autofs]], dieses bindet die Freigaben automatisch ein, wenn darauf zugegriffen wird. <code terminal> sudo apt-get install autofs </code> Die Konfiguration wird sehr ausführlich im Artikel [[uu>autofs]] beschrieben. Das folgende Beispiel gibt nur einen kleinen Überblick, wie man eine NFS-Freigabe einbindet. Zunächst legt man eine MAP-Datei an <code terminal> sudo nano /etc/auto.network </code> und gibt den Ordnernamen ein, unter dem die Freigabe eingebunden werden soll (hier //adams//), die Freigabeoptionen und den Freigabepfad adams -fstype=nfs,ro,retry=0 10.0.2.42:/home/adams <WRAP info round 50% center> Wenn man einen %%DNS%%-Server betreibt oder die [[netzwerk:dns#loesung_ueber_eine_datei|/etc/hosts]]-Datei editiert hat, kann man statt der IP-Adresse auch den Rechnernamen nutzen.</WRAP> Danach öffnet man die Master-Map-Datei <code terminal> sudo nano /etc/auto.master </code> und gibt an, an welchem Ort im Dateisystem die Freigabe aus der oben eingerichtet Map-Datei eingebunden werden soll: /mnt /etc/auto.network --ghost Danach startet man autofs neu <code terminal> sudo service autofs restart </code> Nun sollte man unter ///mnt/adams/// die Dateien der Freigabe ///home/adams// des Rechners 10.0.2.42 finden. ====== Dateien synchronisieren ====== Will man nun eine Sicherung durchführen von der Freigabe auf eine USB-Festplatte, die am Raspberry Pi angeschlossen ist, kann dafür das Programm //rsync// verwenden: <code terminal> sudp apt-get install rsync </code> Mit diesem ist es möglich, Dateien zu vergleichen und sie bei Änderung auszutauschen. [[uu>rsync|Dieser Artikel]] zeigt wie man //rsync// benutzt. //rsync// kann Dateien nur in eine Richtung synchronisieren, also z. B. von der Freigabe zur Festplatte aber nicht andersherum. Will man Dateien immer auf dem neusten Stand halten, also in beide Richtungen synchronisieren, so muss man [[uu>Unison]] verwenden.

Diskussion

Geben Sie Ihren Kommentar ein. Wiki-Syntax ist zugelassen:
161​ -12 = ?
 
 
raspberrypi/sshserver.txt · Zuletzt geändert: 2013/11/06 19:58 von admin